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Ultimate Product
Konfigurator.

Shopware 6 · Produktkonfiguration · Version 1.1.0 · Für Shopware 6.7 · PHP 8.2+

Bilderrahmen, Glaszuschnitte, Stoffe, Schilder, Möbel: Wer nach Maß verkauft, kommt mit festen Shopware-Varianten nicht weit. Ihre Kunden geben Maße ein und wählen Optionen, der Preis entsteht live aus Ihren Regeln — und das Material wird in seiner Maßeinheit abgebucht, Verschnitt eingerechnet.

Noch nicht im Verkauf. Das Plugin ist fertig und vollständig dokumentiert, befindet sich aber noch in der Abnahme. Sie möchten es einsetzen, sobald es verfügbar ist? Schreiben Sie uns →
Features

Alle Funktionen
im Überblick.

Setup-Assistent in acht Schritten

Von der Basis über Aufbau, Optionen, Preise und Preis-Tuning bis zu Verschnitt, Texten und Überprüfung — mit Live-Vorschau, die bei jeder Eingabe Preis, Marge und Materialverbrauch zeigt.

14 Feldtypen

Zahl, Maße (B × H), Auswahl, Radio, Bildkacheln, Farbfeld, freie Farbe, Checkbox, Schalter, Mehrfachauswahl, Schieberegler, Text, Schriftart mit Live-Vorschau und Datei-Upload.

Eine Vorlage, viele Artikel

Die Konfiguration wird einmal angelegt und an beliebig viele Artikel gebunden. Jede Bindung behält dabei ihren eigenen Einkaufspreis, ihr eigenes Lager und ihre eigene Lieferzeit.

Preis aus Ihren Regeln

Pauschale, Faktor auf den Einkaufspreis oder Staffelpreis — kombiniert mit Verbrauchsformeln von Fläche über Umfang und Diagonale bis zur eigenen Formel.

Der Server rechnet nach

Der Browser zeigt den Preis live, doch beim Hinzufügen zum Warenkorb berechnet der Shop ihn mit derselben Regel neu. Ein Preis aus dem Browser wird nie übernommen.

Kostenblöcke und Rundung

Verpackung, Montage, Zuschnitt — als Festbetrag oder prozentual, pauschal oder gestaffelt nach Verbrauch bzw. Stückzahl, sichtbar als eigene Zeile oder eingerechnet. Dazu Endpreis-Rundung, etwa auf ,95.

Alternative Lagerwirtschaft

Material wird in Laufmetern, Quadratmetern oder Stück geführt — mit eigenem Bestand je Konfiguration oder gemeinsamem Pool, Warngrenzen und Verschnitt-Aufschlag.

Buchung folgt der Bestellung

Bestellung bucht ab, Storno bucht genau einmal zurück, eine Mengenänderung bucht die Differenz nach. Der Admin zeigt je Position den gebuchten Verbrauch.

Drei Layouts im Frontend

Accordion, Flat oder Wizard, mit Spalten-Raster, frei platzierbaren Textblöcken, Info-Hinweisen und eigenem CSS. Die Vorschau lässt sich zwischen Desktop und Mobil umschalten.

Handbuch

Dokumentation.

1. Einleitung

Wer Ware nach Maß verkauft — Bilderrahmen, Glas- und Plexiglaszuschnitte, Stoffe, Schilder, Möbel, Druckprodukte oder Dienstleistungen mit Varianten —, kommt mit festen Shopware-Varianten nicht weit. Jede Breite, jede Höhe und jede Materialkombination hat einen anderen Preis und verbraucht eine andere Menge Material.

Der Ultimate Product Konfigurator legt auf die Produktseite einen Konfigurator, in dem Ihr Kunde Maße eingibt, Optionen wählt und den Preis live sieht. Die Regeln legen Sie einmal in einer Vorlage fest und binden diese an beliebig viele Artikel. Beim Hinzufügen zum Warenkorb rechnet der Shop den Preis selbst nach. Bei der Bestellung bucht das Plugin den Materialverbrauch in Laufmetern, Quadratmetern oder Stück ab, Verschnitt eingerechnet.

Technischer Name: GkUltimateConfigurator.

Kein Kalkulationsprüfer und kein ERP: Das Plugin rechnet mit den Preisen, Faktoren, Steuersätzen und Lieferzeiten, die Sie hinterlegen — ob sie kostendeckend, zulässig und richtig ausgewiesen sind, prüft es nicht. Es bucht Material ab und warnt bei knappem Bestand, bestellt aber nichts nach.
2. In fünf Minuten startklar

Installation:

  1. bin/console plugin:refresh
  2. bin/console plugin:install --activate GkUltimateConfigurator
  3. bin/console theme:compile
  4. bin/console cache:clear

Der Konfigurator erscheint danach unter Kataloge › Ultimate Konfigurator.

Die ersten Schritte:

  1. Rechte prüfen — eigene Benutzerrollen brauchen die Konfigurator-Rechte (Kapitel 17); die Administrator-Rolle hat sie automatisch.
  2. Setup-Assistenten öffnen und den Hauptartikel wählen, auf dessen Produktseite der Konfigurator erscheinen soll.
  3. Durch die acht Schritte gehen — Gruppen und Optionen, Preise, Verschnitt und Lager, Darstellung.
  4. Speichern im Schritt „Überprüfung“; der Hauptartikel ist danach sofort konfigurier- und bestellbar.
  5. Testen und die Kontrollrunde aus Kapitel 19 gehen.
Wenn der Konfigurator nicht erscheint: In dieser Reihenfolge prüfen — ist das Plugin aktiviert? Ist der Artikel dem Verkaufskanal zugewiesen? Steht die Bindung des Artikels auf „Aktiv“ und nicht auf „Entwurf“ (Kapitel 11)? Danach Theme kompilieren, Cache leeren und neu laden.
3. Wie das Plugin denkt
  • Eine Vorlage, viele Artikel. Ändern Sie die Vorlage, gilt die Änderung sofort für alle gebundenen Artikel.
  • Pro Artikel bleibt, was pro Artikel ist. Eine Vorlage für zwölf Bilderrahmen bedeutet nicht zwölfmal denselben Einkaufspreis.
  • Der Server rechnet nach. Ungültige Eingaben lehnt der Shop mit einer verständlichen Begründung ab.
  • Verbrauch statt Stückzahl. Aus den Maßen und einer Verbrauchsformel entsteht die Menge, der Verschnitt kommt hinzu.
  • Warnen statt blockieren — mit einer Ausnahme. Reicht ein Material nicht, erscheint eine Warnung, der Kauf bleibt möglich (Auftragsfertigung). Ist der Hauptartikel nicht lieferbar, ist keine Bestellung möglich.
Die Vorschau zeigt, der Warenkorb entscheidet: Live-Vorschau im Admin, Preis auf der Produktseite und Preis im Warenkorb folgen derselben Regel. Verbindlich ist der Preis, den der Shop beim Hinzufügen zum Warenkorb berechnet.
4. Die Administration im Überblick

Alle Seiten liegen unter Kataloge › Ultimate Konfigurator:

  • Dashboard — Bestände, Warngrenzen, Lieferzeiten und offene Aufgaben (Kapitel 14).
  • Schriftarten — System-Schriften, Google Fonts und eigene Schriften (Kapitel 16).
  • Setup-Assistent — neue Konfiguration in acht Schritten.
  • Import / Export — Vorlagen, Bindungen, Optionen und Preise, Inventur, Komplett-Backup (Kapitel 15).
  • Konfigurationen — Liste aller Konfigurationen und gebundenen Artikel.

Im Kontextmenü einer Konfiguration stehen Artikel zuweisen, Duplizieren (ohne Einkaufspreis, Bestand, Pool und Lieferzeit der Quelle), Wo verwendet?, Verknüpfung lösen und Löschen bereit.

5. Schritt 1: Basis – Artikel, Einkaufspreis und Lager

Der Hauptartikel ist der Shopware-Artikel, auf dessen Produktseite der Konfigurator erscheint. Material- und Komponentenartikel bilden später die Bausteine der Gruppen.

  • EK aus Shopware oder eigener EK, jeweils pro Stück oder pro Maßeinheit.
  • Lager-Modus — „Shopware-Standard-Lager“ (Bestand in Stück) oder „Alternatives Lager“ (Bestand in Maßeinheit, vom Plugin geführt).
  • Eigenes oder gemeinsames Lager (Pool), Bestand und Warngrenze, Immer lieferbar und Verkauf bei Bestand 0 (Vorbestellung).
  • Hauptartikel-Lagerbestand synchronisieren — sinnvoll für Stand-alone-Produkte, nicht für Maßanfertigungen.
Welches Lager passt? Shopware-Standard-Lager für Stückartikel, alternatives Lager für alles, was nach Länge, Fläche oder Gewicht verbraucht wird — Leisten in Laufmetern, Glas in m².
6. Schritte 2 und 3: Aufbau und Optionen

Im Schritt Aufbau legen Sie Gruppen an und ziehen die Material-Artikel per Drag & Drop hinein; jede Gruppe wird später eine Auswahl für Ihren Kunden, etwa „Glasart“ oder „Passepartout“. Neben der Hauptkonfiguration nehmen Nebenkonfigurationen Nebenprodukte und Dienstleistungen auf. Je Artikel lässt sich eine maximale Materialgröße hinterlegen.

Im Schritt Optionen wählen Sie je Gruppe den Feldtyp aus 14 Möglichkeiten — Zahl, Maße (B × H), Auswahl, Radio, Bildkacheln, Farbfeld, Farbe, Checkbox, Schalter, Mehrfachauswahl, Schieberegler, Text, Schriftart und Datei-Upload — und legen Pflichtfeld, Vorauswahl, Dezimalstellen und Folge-Abfragen fest. Optionen ohne Shopware-Artikel entstehen als manuelle Optionen.

Materialgröße: Drehen ist erlaubt. Ein Material mit 100 × 150 cm passt auch für ein Kundenmaß von 150 × 100 cm. Ist das Material für das eingegebene Maß zu klein, ist die Option im Shop ausgegraut.
7. Schritt 4: Preise

Je Position wählen Sie eine Preisart — Pauschale, Faktor (EK ×) oder Staffelpreis — und eine Verbrauchsformel, die bestimmt, welche Menge aus den Maßen entsteht:

  • Keine Formel — fester Preis je Stück
  • Fläche (B × H) — Quadratmeter
  • Umfang 2 × (B + H) — Laufmeter
  • Breite, Höhe oder Diagonale — Meter
  • Eigene Formel — frei, etwa (breite + hoehe) * 2

Dazu Staffelpreise je Wertebereich (netto oder brutto eingebbar), Faktor-Breakpoints für verschiedene Verbrauchsbereiche und eine Mengenstaffel als Rabatt bei mehreren Stück.

Frontend-Preisverhalten: „Ersetzen“ (Standard), „Addieren“ oder „Shopware-Preis als Mindestpreis“. Die Preisanzeige erfolgt als Gesamt, pro Stück, pro m² oder aufgeschlüsselt.

Die Marge ist eine Anzeige: Die Vorschau rechnet sie aus den Einkaufspreisen, die Sie hinterlegt haben. Ob diese stimmen und der Preis Ihre Kosten deckt, prüfen Sie selbst.
8. Schritt 5: Preis-Tuning

Kostenblöcke erfassen Kosten, die nicht an einer Option hängen — Verpackung, Montage, Zuschnitt. Je Block wählen Sie Festbetrag oder Prozentsatz, Eingabe netto oder brutto (ein Brutto-Betrag erscheint centgenau so im Shop), pauschal oder gestaffelt nach Verbrauch bzw. Stückzahl, und ob er in den Hauptpreis eingerechnet oder separat ausgewiesen wird.

Mit der Endpreis-Rundung runden Sie auf einen Wunschwert, etwa auf ,95 — wahlweise auf den Brutto- oder den Nettopreis. Shop, Warenkorb und Vorschau verwenden dieselbe Rundung.

Rundung und Mindestpreis wirken zuletzt: Erst werden Optionen, Staffeln und Kostenblöcke addiert, dann wird gerundet. Ist „Shopware-Preis als Mindestpreis“ gewählt, greift diese Untergrenze auf den fertigen Preis.
9. Schritt 6: Verschnitt und Lager

Je Artikel legen Sie fest, wie viel Material über die reine Formelmenge hinaus verloren geht: kein Verschnitt, prozentual oder als Festwert in der Maßeinheit. Die Live-Vorschau zeigt den tatsächlichen Verbrauch.

Ein Beispiel: Glas 80 × 150 cm ergibt 1,20 m²; mit 10 Prozent Verschnitt kommen 0,12 m² hinzu, abgebucht werden also 1,32 m².

Das Plugin warnt, es bestellt nicht nach: Unterschreitet ein Bestand seine Warngrenze, zeigt das Dashboard eine Warnung. Einkauf und Nachbestellung bleiben Ihre Aufgabe.
10. Schritte 7 und 8: Texte, Lieferzeit, Überprüfung

Texte & Frontend-Darstellung: Das Layout-Template ist Accordion, Flat oder Wizard; dazu kommen Spalten-Raster und Abstände, frei platzierbare Textblöcke und Info-Hinweise, Farben nach Ihrer Primärfarbe und eigenes CSS (alle Klassen beginnen mit .gk-uc--). Die Live-Vorschau lässt sich zwischen Desktop und Mobil umschalten.

Lieferzeit: wahlweise die des Hauptartikels, die längste aus Hauptartikel und Optionen, die Summe aller Lieferzeiten (3 + 2 + 2 = 7 Tage) oder gar keine Berechnung.

Überprüfung & Speichern: Die Zusammenfassung zeigt alle Schritte. Schlägt das Speichern fehl, wird nichts halb gespeichert — eine neue Konfiguration wird verworfen, eine bearbeitete bleibt unverändert.

11. Artikel zuweisen und Bindungen pflegen
  1. Artikel zuweisen in der Liste „Konfigurationen“ öffnen.
  2. Artikel auswählen — bereits gebundene sind gekennzeichnet und werden übersprungen.
  3. Lager-Einstellungen übernehmen (optional): Lagerwirtschaft, Einheit, Warngrenzen, „Immer verfügbar“ und EK-Bezug werden kopiert.
  4. Zuweisen — jede neue Bindung startet als Entwurf.

In der Bindung pflegen Sie Lager-Quelle und Einkaufspreis und klicken „Speichern & Aktivieren“. Erst dann erscheint der Konfigurator auf der Produktseite. Mit „Auf Entwurf zurücksetzen“ nehmen Sie einen Artikel vorübergehend aus dem Shop.

Der Einkaufspreis wandert nicht mit: Neue Bindungen und Kopien lesen den Einkaufspreis immer aus ihrem eigenen Shopware-Artikel; ein eigener EK der Ursprungs-Bindung wird höchstens als Vorschlag angeboten. Prüfen Sie den EK jeder Bindung, bevor Sie sie aktivieren.
12. Im Shop: was Ihre Kunden erleben
  • Live-Preis — jede Eingabe berechnet neu, je nach Einstellung als Gesamtpreis, pro Stück, pro m² oder aufgeschlüsselt.
  • Eingaben mit Grenzen — Zahlfelder zeigen ihren erlaubten Bereich; bei ungültigen Werten legt „In den Warenkorb“ nichts ab.
  • Folge-Abfragen erscheinen direkt unter der gewählten Option.
  • Materialgröße — zu kleine Optionen sind ausgegraut und nennen ihre maximale Größe. Wird eine gewählte Option zu klein, wird sie abgewählt und ein Hinweis erscheint.
  • Banner — „Aktuell nicht verfügbar“ bzw. „Nachschub unterwegs“ bei erlaubter Vorbestellung; die Texte passen Sie an.

Im Warenkorb steht die vollständige Zusammenfassung der Konfiguration. Über „Konfiguration ändern“ kehrt der Kunde mit seinen Werten zurück; die Position wird aktualisiert, nicht doppelt angelegt.

Kundendateien liegen auf Ihrem Server: Hochgeladene Dateien — Fotos, Logos, Druckdaten — speichert der Shop in einem eigenen Ordner. Wie lange Sie sie aufbewahren und wie Sie in Ihrer Datenschutzerklärung darüber informieren, entscheiden Sie.
13. Bestellungen und Lagerbuchung

Die Zusammenfassung der Konfiguration steht in der Bestellung und in den Bestelldokumenten. Im Admin zeigt der Reiter „Konfiguration“ jede Position mit Menge, Stückpreis, gewählten Optionen und gebuchtem Materialverbrauch — getrennt nach Plugin-Bestand und Shopware-Bestand.

So wird gebucht: Eine Bestellung bucht den Verbrauch inklusive Verschnitt ab. Ein Storno bucht genau einmal zurück, ein Wiederöffnen bucht erneut ab, eine Mengenänderung bucht die Differenz nach, und das Löschen einer Bestellung oder Position bucht zurück.

Buchungen folgen der Bestellung: Das Plugin bucht, was in der Bestellung steht. Korrekturen außerhalb einer Bestellung — Bruch, Fehlschnitt, Inventurdifferenz — erfassen Sie über das Dashboard oder die Inventur.
14. Dashboard

Das Dashboard fasst den Stand aller Konfigurationen zusammen: Material-Bestand aller zugeordneten Artikel mit Lagerart, EK-Quelle und Einkaufspreis, geteilter Bestand (Pool), offene Aufgaben mit direktem Link, eine Lieferzeiten-Übersicht und Favoriten (pro Benutzer).

Status je Material: OK (über der Warngrenze), Warnung (gelbe Grenze erreicht), Kritisch (rote Grenze), Nicht geführt oder Immer verfügbar. Beide Warngrenzen stellen Sie je Material ein.

Shopware-Bestand wird direkt gespeichert: Ändern Sie im Dashboard den Bestand eines Artikels im Shopware-Lager, schreibt das Plugin den Wert direkt in den Shopware-Artikelbestand.
15. Import, Export und Backup

Fünf Bereiche stehen bereit: Konfigurationen und Bindungen (JSON oder CSV-Paket als ZIP), Optionen & Preise (CSV zum Bearbeiten in einer Tabellenkalkulation, deutsche oder englische Spaltenköpfe), Inventur (Ersetzen, Addieren oder Subtrahieren) und Komplett-Backup.

JSON ist verlustfrei und eignet sich für Umzüge zwischen Shops; CSV-Pakete lassen sich in Excel bearbeiten, schreibgeschützte Spalten werden beim Import ignoriert und gemeldet. Import/Export, Inventur und Backup-Wiederherstellung sind eigene Rechte.

Wiederherstellen ergänzt, es löscht nicht: Ein Backup wird additiv eingespielt — bestehende Einträge werden aktualisiert, nichts wird gelöscht. Wer einen Stand exakt zurückholen will, sichert vorher die Datenbank.
16. Plugin-Konfiguration und Schriftarten

Die Plugin-Konfiguration umfasst eigenes CSS, die Plugin-Sprache (für Verkaufskanäle, die nicht auf Deutsch laufen) sowie Titel und Text der Banner „Nicht verfügbar“ und „Nachschub unterwegs“ in Deutsch und Englisch; %productName% wird durch den Produktnamen ersetzt.

Unter Schriftarten verwalten Sie, welche Schriften in Schriftart-Feldern zur Wahl stehen: System-Schriftarten, Google Fonts und eigene Schriften.

Google Fonts kommen von Ihrem Server: Aktivierte Google-Schriften lädt das Plugin einmalig auf Ihren Server und liefert sie von dort aus — Kunden und Mitarbeitende laden keine Schrift von Google. Ist eine Schrift als „Noch nicht lokal gespeichert“ markiert, speichern Sie sie über „Jetzt lokal speichern“.
17. Rechte und Rollen

Vier aufeinander aufbauende Stufen — Betrachter (ansehen), Bearbeiter (ändern, Artikel zuweisen), Ersteller (neu anlegen) und Löscher — plus drei Zusatzrechte: Import/Export, Bestand & Inventur sowie Komplett-Backup wiederherstellen.

Die Zusatzrechte sind bewusst einzeln zu vergeben, weil sie Bestände oder viele Datensätze auf einmal verändern. Alle Aktionen prüft der Server, nicht nur die Oberfläche.

Nach einem Plugin-Update: Rolle neu speichern. Shopware übernimmt neue Rechte nicht automatisch in bestehende eigene Rollen. Öffnen Sie jede eigene Rolle mit Konfigurator-Rechten einmal im Rollen-Editor und speichern Sie sie.
18. Betrieb: Sprachen, Updates, Deinstallation

Sprachen: Administration und Storefront in Deutsch und Englisch; Bezeichnungen von Feldern und Optionen pflegen Sie je Inhaltssprache.

Cache und Theme: Änderungen an Vorlagen, Feldern, Optionen, Preisen und Beständen erscheinen sofort auf der Produktseite, auch mit aktivem HTTP-Cache. Nach Installation und Theme-Änderungen kompilieren Sie das Theme neu.

Updates: ZIP hochladen und direkt danach „Aktualisieren“ klicken — erst dann laufen die Datenbank-Anpassungen; bis dahin können Produktseiten mit Konfigurator Fehler zeigen. Anschließend die Rollen neu speichern.

Deinstallation: Mit „Daten behalten“ bleiben Konfigurationen, Bindungen und Bestände erhalten. Ohne den Haken entfernt das Plugin alle eigenen Tabellen, den Upload-Ordner mit den Kunden-Dateien, die lokal gespeicherten Schriften und seine Rechte. Bestellungen behalten ihre Konfigurations-Zusammenfassung, denn sie ist Teil der Bestellposition.

19. Ihre Prüfpflicht: die Kontrollrunde

Das Plugin rechnet mit Ihren Preisen, Steuersätzen und Lieferzeiten und zeigt Ihre Texte. Ob Preisangaben, Grundpreise, Lieferzeiten und der Umgang mit Kundendateien für Ihren Shop zulässig und richtig sind, entscheiden Sie — im Zweifel mit Ihrer Rechtsberatung.

  1. Preis nachrechnen — Testartikel mit realistischen Maßen konfigurieren und von Hand nachrechnen: Einkaufspreis, Faktor oder Staffel, Kostenblöcke, Rundung.
  2. Grenzen testen — kleinstes und größtes Maß, Werte genau auf einer Staffelgrenze, ein Maß über der maximalen Materialgröße.
  3. Warenkorb und Bestellung prüfen — stimmt der Preis mit der Produktseite überein, steht die Zusammenfassung vollständig in Bestellung und Dokumenten?
  4. Lager prüfen — Verbrauch inklusive Verschnitt kontrollieren, dann stornieren und die Rückbuchung prüfen.
  5. Texte lesen — auch auf dem Smartphone.
  6. Rollen testen — mit einem Mitarbeiter-Zugang prüfen, dass jede Rolle genau das darf, was sie soll.
20. Häufige Fragen (FAQ)

Der Konfigurator erscheint nicht auf der Produktseite. Woran liegt das? Fast immer an der Bindung: Neu zugewiesene Artikel starten als „Entwurf“. Bindung öffnen, Lager-Quelle und Einkaufspreis pflegen, „Speichern & Aktivieren“ klicken, dann Cache leeren.

Ein Kunde konnte bestellen, obwohl das Material nicht reicht. Ist das ein Fehler? Nein, das ist Absicht. Fehlendes Material erzeugt eine Warnung, blockiert aber nicht, damit Sie auf Bestellung fertigen können. Nur ein nicht lieferbarer Hauptartikel verhindert die Bestellung.

Im Shop ist eine Option ausgegraut. Warum? Das Material dieser Option ist für das eingegebene Maß zu klein — die maximale Größe steht an der Option.

Der Preis im Warenkorb weicht von der Produktseite ab. Beide folgen derselben Regel. Eine Abweichung entsteht meist, wenn die Konfiguration geändert wurde, während die Produktseite noch offen war — Seite neu laden.

Kann ich eine Konfiguration für viele Artikel verwenden? Ja. Einmal anlegen und weitere Artikel über „Artikel zuweisen“ binden; jeder Artikel behält seinen eigenen Einkaufspreis und sein eigenes Lager.

Nach einem Update sehen Mitarbeitende den Konfigurator nicht mehr. Shopware übernimmt neue Rechte nicht automatisch in eigene Rollen — jede betroffene Rolle einmal öffnen und speichern.

Eine Google-Schrift erscheint im Shop als Systemschrift. Die Schrift ist noch nicht lokal gespeichert — unter Schriftarten „Jetzt lokal speichern“ wählen.

Voraussetzungen

Technische Voraussetzungen.

Shopware 6.7 (alle 6.7.x) PHP 8.2 oder neuer PHP-Erweiterung zip MySQL 8 oder MariaDB 10.6+ Kein SUPER-Recht nötig Beliebiges Theme Theme-Build nach Installation Zweisprachig (de-DE / en-GB)
Kontakt

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