ForYou.

Shopware 6 · Persönliche Angebotslinks · Version 1.0.0 · Für Shopware 6.7 · PHP 8.2+

Nehmen Sie Artikel und ganze Sortimente aus dem öffentlichen Shop und öffnen Sie sie ausgewählten Kunden per zeitlich begrenztem Link — mit eigenem Preis, automatischer Erinnerung und lückenlosem Nachweis. Für alle anderen existiert der Artikel schlicht nicht.

Features

Alle Funktionen
im Überblick.

Aus dem Shop nehmen

Beim Speichern versteckt ForYou die Artikel in allen Verkaufskanälen — kein Treffer in Listing, Suche, Suchvorschlägen, Sitemap, Produkt-Export und Cross-Selling. Fremde erhalten dieselbe 404-Seite wie bei einem unbekannten Artikel.

Freischaltung per Link

Wer den Link öffnet, erhält eine Freischaltung für genau dieses Angebot. Bei jedem weiteren Aufruf prüft ForYou live gegen die Datenbank, ob sie noch trägt — Frist, Zustand und Kundenkonto.

Sonderpreis oder Rabatt

Fester Bruttopreis oder prozentualer Nachlass, hinterlegt am Link. Ohne gültige Freischaltung sieht und zahlt jeder den regulären Preis — Ihr öffentliches Preisimage bleibt unberührt.

Vier Zustände auf einen Blick

Aktiv, Wartet auf ersten Klick, Abgelaufen, Deaktiviert. Die Übersicht zeigt dazu ersten Klick, Aufrufe, Frist und ob über den Link bestellt wurde — mit Bestellnummer.

Laufzeit ab erstem Klick

Standard sind 48 Stunden, beginnend mit dem ersten Klick des Kunden — so hat er immer die volle Zeit. Zu spät geöffnet? „Laufzeit neu starten“ setzt die Frist zurück, die Adresse bleibt dieselbe.

Sortiment-Links

Statt einzelner Artikel eine ganze Kategorie: ein privater Showroom, aus der Navigation genommen und nur hinter dem Link sichtbar — inklusive Unterkategorien.

Offen oder kundengebunden

Ein offener Link gilt für jeden, der ihn kennt. Auf Wunsch binden Sie ihn an ein Kundenkonto: Dann erzwingt er die Anmeldung. Wird das Konto gelöscht, schließt ForYou den Link automatisch.

Ablauf-Erinnerung

Eine E-Mail, bevor das Angebot still verfällt. Vorlaufzeit global oder pro Link, Vorlage in Deutsch und Englisch frei anpassbar — mit Platzhaltern für Name, Frist, Nachricht und Link.

Zugriffsprotokoll & Datenschutz

Jeder Aufruf mit Zeitpunkt, Ergebnis, Konto, anonymisierter IP und Browser — auch gescheiterte Versuche. Automatische Löschung nach der eingestellten Aufbewahrung; keine externen Dienste.

Handbuch

Dokumentation.

1. Einleitung

Manche Preise sollen nicht jeder sehen. Der Sonderrahmen aus dem Beratungsgespräch, das Auslaufmodell mit kräftigem Nachlass, die Restposten aus dem Lager: Wer solche Angebote öffentlich in den Shop stellt, beschädigt sein Preisimage und erzieht die Stammkundschaft dazu, auf den nächsten Rabatt zu warten.

ForYou trennt beides. Sie nehmen den Artikel aus dem öffentlichen Shop heraus und öffnen ihn genau einem Empfänger: über einen Link, der eine Weile gilt, einen eigenen Preis mitbringt und protokolliert, was mit ihm passiert. Für alle anderen existiert der Artikel schlicht nicht — nicht in der Suche, nicht im Listing, nicht in der Sitemap, nicht im Produkt-Feed.

Systemanforderungen: Shopware 6.7.0 oder neuer, PHP 8.2 oder neuer, beliebiges Theme ohne Template-Anpassung. Die geplanten Aufgaben müssen laufen — sie versenden die Erinnerungs-E-Mails und räumen das Protokoll auf. Externe Dienste werden nicht benötigt; alle Daten bleiben in Ihrer Shop-Datenbank. Technischer Name: BmaniaForYou.

Versteckt bleibt versteckt — auch wenn der Link endet: Läuft ein Link ab, wird er deaktiviert oder gelöscht, dann bleiben die Artikel versteckt. Das ist Absicht: Ein Artikel darf nie als Nebenwirkung öffentlich werden. Das Wieder-Veröffentlichen ist immer Ihre bewusste Entscheidung (Kapitel 15) — auch vor einer Deinstallation des Plugins.
2. In fünf Minuten startklar

Installation:

  1. bin/console plugin:refresh
  2. bin/console plugin:install --activate BmaniaForYou
  3. bin/console cache:clear

Alternativ laden Sie das ZIP-Archiv im Administrationsbereich unter Erweiterungen › Meine Erweiterungen hoch und aktivieren es dort.

Ihr erster Freischalt-Link:

  1. Modul öffnen: Marketing › ForYou, dann auf „Freischalt-Link erstellen“.
  2. Artikel wählen: einen oder mehrere Artikel auswählen. Der reguläre Preis erscheint automatisch daneben; optional tragen Sie einen Sonderpreis oder einen Rabatt in Prozent ein (Kapitel 7).
  3. Laufzeit festlegen: Standard sind 48 Stunden, beginnend mit dem ersten Klick des Kunden (Kapitel 6).
  4. Speichern: In diesem Moment versteckt ForYou die Artikel in allen Verkaufskanälen, in denen sie gelistet sind.
  5. Link verschicken: „Link kopieren“ auf der Detailseite legt die fertige Adresse in die Zwischenablage — per E-Mail oder Messenger an den Kunden.
  6. Gegenprobe machen: den Link in einem privaten Fenster öffnen und den Artikel parallel im Shop suchen — sichtbar über den Link, unauffindbar ohne.
Wenn der Link ins Leere läuft: In dieser Reihenfolge prüfen — ist der Cache geleert? Hat der beim Link gewählte Verkaufskanal eine Domain hinterlegt? Und kollidiert der URL-Pfad aus der Konfiguration womöglich mit einer bestehenden SEO-URL? Bei einer Kollision gewinnt die SEO-URL (Kapitel 14).
3. Wie ForYou denkt

Erstens: verstecken. Beim Speichern eines Links setzt ForYou die Sichtbarkeit der betroffenen Artikel auf „Versteckt“, und zwar in allen Verkaufskanälen, in denen sie gelistet sind. Ein Artikel kann also nicht über einen zweiten Kanal weiterhin öffentlich gefunden werden. Die vorherige Sichtbarkeit wird pro Kanal gesichert, damit sie später exakt wiederhergestellt werden kann.

  • Kein Treffer mehr in Listing, Suche und Suchvorschlägen.
  • Die Direkt-URL liefert Fremden dieselbe 404-Seite wie ein unbekannter Artikel.
  • Sitemap, Produkt-Exporte und Cross-Selling-Slider werden bereinigt.
  • Seiten versteckter Artikel landen nie im HTTP-Cache — kein Leck über zwischengespeicherte Seiten.

Zweitens: freischalten. Öffnet ein Besucher den Link, erhält seine Browser-Sitzung eine Freischaltung für genau dieses Angebot. Ab da sieht er den Artikel, kann ihn in den Warenkorb legen und bestellen — zum hinterlegten Preis. Bei jedem weiteren Aufruf prüft ForYou live gegen die Datenbank, ob die Freischaltung noch trägt: Ist der Link noch aktiv, ist die Frist noch nicht abgelaufen, passt das Kundenkonto?

War der Artikel im Zielkanal gar nicht gelistet? Dann legt ForYou dort automatisch die Sichtbarkeit „Versteckt“ an. So kann Ihr Kunde den Artikel über den Link sehen und bestellen, ohne dass er im Kanal öffentlich wird. Beim Wieder-Veröffentlichen verschwindet diese Zusatz-Sichtbarkeit wieder.
4. Der Freischalt-Link und seine Zustände

Die vier Zustände:

  • Aktiv — der Link funktioniert, die Frist läuft.
  • Wartet auf ersten Klick — der Link ist scharf, die Frist startet erst, wenn der Kunde ihn öffnet.
  • Abgelaufen — die Frist ist vorbei, bereits freigeschaltete Sitzungen verlieren den Zugriff sofort.
  • Deaktiviert — von Hand gesperrt oder nach einem Kauf automatisch geschlossen.

Die Spalten der Übersicht:

  • Bezeichnung — Ihre interne Notiz zum Link; nur im Admin sichtbar.
  • Artikel / Sortiment und Typ — das Ziel des Links: ein Artikel, mehrere Artikel oder eine Kategorie.
  • Status — einer der vier Zustände oben.
  • Erster Klick — wann der Kunde den Link zum ersten Mal geöffnet hat, sonst „Noch nicht geklickt“.
  • Aufrufe — Anzahl der protokollierten Zugriffe (Kapitel 13).
  • Gültig bis — Ende der Frist, sobald sie feststeht.
  • Gekauft — ob über diesen Link bestellt wurde, mit Bestellnummer (Kapitel 12).
  • Link — „Link kopieren“ legt die fertige Adresse in die Zwischenablage.
5. Die Karte „Angebot“

Jedes Feld auf der Detailseite — mit Standardwert:

  • Interne Bezeichnung: nur für Sie sichtbar, etwa „Beratung Familie Müller – Sonderrahmen“. Erleichtert die Übersicht in der Liste (Standard: leer).
  • Typ: einzelne Artikel oder ein ganzes Sortiment, also eine Kategorie (Standard: Artikel).
  • Artikel: ein oder mehrere Artikel. Der reguläre Preis wird beim Auswählen live angezeigt.
  • Sonderpreis (€): fester Bruttopreis für diesen Artikel in diesem Link (Standard: leer).
  • Rabatt (%): Alternative zum Sonderpreis — prozentualer Nachlass auf den regulären Preis (Standard: leer).
  • Persönliche Nachricht: Begrüßungstext auf der Angebotsseite. Sobald eine Nachricht gesetzt ist, führt der Link auf die Angebotsseite statt direkt zum Artikel (Kapitel 10).
  • E-Mail für Ablauf-Erinnerung: Empfänger der Erinnerung; wird beim Auswählen eines Kunden vorbefüllt. Leer bedeutet keine Erinnerung.
  • Erinnerung senden (Stunden vor Ablauf): eigene Vorlaufzeit nur für diesen Link. Leer übernimmt den Wert aus der Konfiguration, 0 schaltet die Erinnerung ab.
  • Verkaufskanal: In diesem Kanal öffnet sich der Link. Versteckt wird trotzdem in allen Kanälen.
  • Nur für diesen Kunden: bindet den Link an ein Kundenkonto und erzwingt die Anmeldung (Kapitel 9).
  • Link aktiv: Ausschalten sperrt den Link und alle bereits freigeschalteten Besucher sofort (Standard: an).
6. Gültigkeit und Laufzeit

Wann die Frist beginnt:

  • Beim ersten Klick des Kunden (Standard) — der Kunde hat immer die volle Zeit, egal wann er den Link öffnet. Bis dahin steht der Link auf „Wartet auf ersten Klick“.
  • Sofort bei Erstellung — die Uhr läuft ab dem Speichern; sinnvoll für Aktionen mit hartem Enddatum.
  • Gültigkeitsdauer — 24 Stunden, 48 Stunden, 1 Woche oder ein frei gewählter Stundenwert (Standard: 48 Stunden).

Laufzeit neu starten. Meldet sich ein Kunde zu spät, setzen Sie die Frist auf der Detailseite mit „Laufzeit neu starten“ zurück. Der Link bleibt derselbe — Sie müssen keine neue Adresse verschicken.

Was beim Ablauf geschieht:

  • Der Link zeigt eine Hinweisseite; alternativ eine normale 404-Seite (Kapitel 14).
  • Bereits freigeschaltete Sitzungen verlieren den Zugriff sofort — auch mitten im Besuch.
  • Ein Artikel, der beim Ablauf schon im Warenkorb lag, bleibt bestellbar; die Kaufentscheidung fiel im gültigen Zeitfenster. Erneut hinzufügen lässt er sich nicht mehr.
  • Die Artikel bleiben versteckt — der Ablauf veröffentlicht nichts (Kapitel 15).
Deaktivieren wirkt sofort, nicht erst beim nächsten Aufruf: Schalten Sie „Link aktiv“ aus, verlieren auch Besucher den Zugriff, die bereits freigeschaltet waren. Nutzen Sie das, wenn ein Link versehentlich in falsche Hände geraten ist.
7. Sonderpreis und Rabatt

Fester Preis oder Prozente. Pro Artikel und Link hinterlegen Sie entweder einen festen Bruttopreis im Feld „Sonderpreis (€)“ oder einen „Rabatt (%)“ auf den regulären Preis — eines von beidem, nicht beides. Bleiben beide Felder leer, gilt der normale Shop-Preis. Der Admin zeigt Ihnen beim Eintragen sofort den resultierenden Kundenpreis an.

Wo der Preis auftaucht: auf der persönlichen Angebotsseite, auf der Produktseite und im Warenkorb. Liegt er unter dem regulären Preis, erscheint dieser durchgestrichen daneben. Bestellt wird zum Sonderpreis; er steht so auch in der Bestellung.

Varianten und Aufpreise. Der Sonderpreis gilt als Grundpreis für alle Varianten des Artikels. Aufpreise für Optionen — etwa aus Custom Products — werden auf diesen Grundpreis aufgeschlagen, nicht auf den regulären. Ein Rahmen für regulär 400 Euro, im Link auf 300 Euro gesetzt, kostet mit einer Option für 50 Euro also 350 Euro.

Der Preis gehört zum Link, nicht zum Artikel: Der Sonderpreis gilt ausschließlich mit gültiger Freischaltung dieser Sitzung. Ohne Link — oder nach Ablauf — sieht und zahlt jeder den regulären Preis. Ihr öffentliches Preisimage bleibt unberührt, und andere Kunden erfahren nichts von dem Nachlass.
8. Sortiment-Links: der private Showroom

Statt einzelner Artikel wählen Sie eine Kategorie. ForYou nimmt sie aus der Navigation, und mit der Option „Artikel des Sortiments mitverstecken“ (Standard an) verschwinden auch alle Artikel der Kategorie samt Unterkategorien aus Listing und Suche. Ihr Kunde bekommt hinter dem Link ein vollständiges kleines Schaufenster.

Preise im Sortiment. Hier gelten die regulären Shop-Preise. Sonderpreise aus anderen Links bleiben privat und tauchen nicht auf. Wollen Sie einen eigenen Preis vergeben, nutzen Sie einen Artikel-Link (Kapitel 7).

Was ein Sortiment-Link nie zeigt:

  • Inaktive Artikel.
  • Artikel ohne Zuweisung zum gewählten Verkaufskanal.
  • Artikel, die Sie erst nach dem Speichern in die Kategorie gehängt haben — speichern Sie den Link dann einfach erneut, dann werden auch sie versteckt und aufgenommen.
Die Kategorie ist die Kuratierung: Ein Sortiment-Link zeigt dem Empfänger alle aktiven Artikel der Kategorie — auch solche, die Sie von Hand auf „Versteckt“ gestellt haben, und solche, die ein anderer ForYou-Link versteckt. Was in der Kategorie hängt, sieht der Empfänger. Artikel, die exklusiv für einen einzelnen Kunden gedacht sind, gehören deshalb nicht in eine Sortiment-Kategorie.
9. Offener Link oder Kundenbindung

Der offene Link. Lassen Sie das Feld „Nur für diesen Kunden“ leer, schaltet sich jeder frei, der den Link kennt — ohne Anmeldung, ohne Kundenkonto. Das ist der schnellste Weg und passt für Angebote, die Sie per WhatsApp oder E-Mail an eine bekannte Person schicken. Wird der Link weitergereicht, gilt er auch für den Empfänger.

Der kundengebundene Link. Wählen Sie ein Kundenkonto aus — gesucht wird nach Name, E-Mail-Adresse oder Kundennummer —, dann erzwingt der Link die Anmeldung und funktioniert ausschließlich für dieses Konto. Ein weitergeleiteter Link nützt Fremden nichts: Sie sehen die Meldung „Dieser Link ist noch nicht verfügbar“ und einen Weg zur Anmeldung. Gastkonten erscheinen in der Kundenauswahl nicht, weil sie sich nicht anmelden können.

Wird das Kundenkonto gelöscht, schließt ForYou den Link: Ohne diesen Schutz würde ein kundengebundener Link mit dem Konto still zu einem offenen Link, den jeder mit dem Code einlösen kann. ForYou deaktiviert ihn deshalb automatisch. Reaktivieren Sie ihn bewusst, ist er ein offener Link — prüfen Sie in dem Fall, ob das gewollt ist.
10. Was Ihr Kunde sieht

Direkt zum Artikel oder auf die Angebotsseite. Enthält der Link genau einen Artikel und haben Sie keine Nachricht hinterlegt, landet Ihr Kunde direkt auf der Produktseite und kauft wie gewohnt. Sobald Sie eine persönliche Nachricht setzen oder mehrere Artikel aufnehmen, führt der Link stattdessen auf eine persönliche Angebotsseite: mit Begrüßung, Ihrer Nachricht, dem Gültigkeitsdatum, allen Artikeln samt Preisen und Streichpreisen sowie den Schaltflächen „Zum Artikel“ und „In den Warenkorb“.

Die Meldungen bei ungültigen Links:

  • Link ungültig oder deaktiviert: „Dieser Link ist leider nicht mehr verfügbar“.
  • Link abgelaufen: dieselbe Überschrift mit dem Hinweis, sich bei weiterem Interesse zu melden — Sie senden dann gerne einen neuen Link.
  • Falsches Kundenkonto: „Dieser Link ist noch nicht verfügbar“ mit der Bitte, sich mit dem passenden Konto anzumelden, plus Link zur Anmeldung.

Möchten Sie diese Hinweisseiten nicht, stellen Sie in der Konfiguration auf die normale 404-Seite um (Kapitel 14). Dann erfährt ein Fremder nicht einmal, dass es den Link je gab.

Im Warenkorb: Verliert ein Artikel seine Freischaltung, während er im Warenkorb liegt — etwa weil Sie den Link deaktiviert haben —, entfernt Shopware ihn mit einem Hinweis. Erratene Artikel-Adressen greifen ebenfalls nicht: Der Warenkorb prüft jede Position, auch verschachtelte wie Custom-Products-Pakete.
11. Die Ablauf-Erinnerung

So schalten Sie sie ein. Tragen Sie am Link eine E-Mail für die Ablauf-Erinnerung ein; beim Auswählen eines Kunden wird sie vorbefüllt. Ohne Adresse verschickt ForYou nichts. Wann die Erinnerung rausgeht, steuert die Vorlaufzeit: global in der Konfiguration (Standard 24 Stunden), pro Link überschreibbar im Feld „Erinnerung senden (Stunden vor Ablauf)“. Der Wert 0 schaltet die Erinnerung für diesen Link ab.

Die Vorlage anpassen. Unter Einstellungen › E-Mail-Templates finden Sie die Vorlage „ForYou: Ablauf-Erinnerung“ in Deutsch und Englisch. Diese Platzhalter stehen zur Verfügung:

  • customerName — Name des Kunden, sofern bekannt.
  • offerTitle — Ihre interne Bezeichnung des Links.
  • expiresAt — Zeitpunkt, zu dem der Link abläuft.
  • note — Ihre persönliche Nachricht aus dem Link.
  • link — der Freischalt-Link selbst.
  • salesChannel — Verkaufskanal, unter anderem für Absendername und Grußformel.
Ohne laufende Aufgabenplanung kommt keine E-Mail an: Der Versand hängt an der geplanten Aufgabe gk_ho.expiry_reminder, die stündlich läuft. Prüfen Sie im Zweifel unter Einstellungen › System › Aufgaben, ob sie eingeplant ist und der Worker läuft.
12. Kauf-Tracking und Auto-Deaktivierung

Der Kauf wird am Link vermerkt. Schließt ein Kunde eine Bestellung ab, die einen freigeschalteten Artikel enthält, markiert ForYou den Link als „Gekauft“ — in der Übersichtsliste und auf der Detailseite, jeweils mit der Bestellnummer. Sie sehen damit auf einen Blick, welche Angebote gezogen haben und welche nur angesehen wurden.

Der Link schließt sich danach von selbst. Standardmäßig wird er nach dem Kauf automatisch deaktiviert. Aus Sicht des Kunden verschwindet das Angebot, nachdem er es angenommen hat — niemand kann ein persönliches Sonderangebot ein zweites Mal einlösen. Die Artikel bleiben versteckt.

Wenn Sie das nicht möchten, etwa bei einem Sortiment-Link, aus dem mehrfach bestellt werden soll, schalten Sie in der Konfiguration „Link nach Kauf automatisch deaktivieren“ aus (Kapitel 14). Der Vermerk „Gekauft“ wird trotzdem gesetzt.

Deaktiviert heißt nicht wieder öffentlich: Auch nach einem Kauf bleiben die Artikel versteckt. Sollen sie zurück in den offenen Shop, ist das ein eigener, bewusster Schritt (Kapitel 15).
13. Zugriffsprotokoll und Datenschutz

Was protokolliert wird. Jeder Aufruf eines Freischalt-Links landet im Zugriffsprotokoll auf der Detailseite — auch gescheiterte Versuche an abgelaufenen oder fremden Links. Erfasst werden Zeitpunkt, Ergebnis, das Kundenkonto (sofern angemeldet), die anonymisierte IP-Adresse und der Browser.

  • Freigeschaltet — der Zugriff war gültig, der Besucher hat das Angebot gesehen.
  • Abgelaufen — der Link wurde nach Fristende geöffnet.
  • Falsches Kundenkonto — der Link ist an ein anderes Konto gebunden.
  • Link deaktiviert/ungültig — der Code ist unbekannt oder der Link gesperrt.

Warum die Zahlen ruhig bleiben. Wiederholte Aufrufe derselben anonymisierten IP-Adresse innerhalb von 60 Sekunden zählen nur einmal. Schnelles Neuladen bläht Ihre Statistik nicht auf, und ein bekannter Code kann das Protokoll nicht fluten.

Sparsam speichern, automatisch löschen: IP-Adressen werden nur gekürzt gespeichert, sodass sich keine einzelne Person daraus ableiten lässt. Einträge älter als die eingestellte Aufbewahrung — Standard 90 Tage — löscht die tägliche Aufgabe gk_ho.access_log_prune. Der Wert 0 bewahrt unbegrenzt auf; ob das zu Ihrem Löschkonzept passt, entscheiden Sie. Es werden keine externen Dienste aufgerufen, alle Daten bleiben in Ihrer Shop-Datenbank.
14. Die Plugin-Konfiguration

Die globalen Vorgaben finden Sie unter Erweiterungen › Meine Erweiterungen › ForYou › Konfiguration — jede mit ihrem Standardwert:

  • URL-Pfad für Freischalt-Links: der Pfad-Bestandteil Ihrer Links; „4upage“ ergibt shop.de/4upage/code. Erlaubt sind Buchstaben, Zahlen, Bindestrich und Unterstrich (Standard: 4upage).
  • Verhalten bei ungültigen oder abgelaufenen Links: Hinweisseite mit Erklärung oder stattdessen die normale 404-Seite (Standard: Hinweisseite, Kapitel 10).
  • Standard-Gültigkeit neuer Links: Vorbelegung der Laufzeit im Erstellformular, in Stunden (Standard: 48).
  • Link nach Kauf automatisch deaktivieren: schließt den Link, sobald darüber bestellt wurde (Standard: an, Kapitel 12).
  • Vorlaufzeit der Ablauf-Erinnerung (Stunden): Standard für alle Links mit hinterlegter E-Mail-Adresse; pro Link überschreibbar. 0 schaltet Erinnerungen ab (Standard: 24).
  • Aufbewahrung des Zugriffsprotokolls (Tage): ältere Protokolleinträge werden täglich gelöscht. 0 bewahrt unbegrenzt auf (Standard: 90).
Den URL-Pfad dürfen Sie jederzeit ändern: Änderungen wirken sofort, und bereits verschickte Links funktionieren weiter, weil der technische Pfad immer gültig bleibt. Achten Sie nur darauf, keinen Pfad zu wählen, den es als SEO-URL schon gibt: Bei einer Kollision gewinnt die SEO-URL, und der Freischalt-Link läuft ins Leere.
15. Wieder veröffentlichen

Warum das nie von allein passiert. Ein Link kann ablaufen, deaktiviert oder gelöscht werden. In keinem dieser Fälle wird ein Artikel wieder öffentlich. Das ist bewusst so gebaut: Ein versteckter Artikel darf niemals als Nebenwirkung im Shop auftauchen — schon gar nicht ein Restposten mit Sonderpreis, den nie jemand sehen sollte.

So holen Sie Artikel zurück:

  1. Link öffnen: auf der Detailseite bis zur Karte „Wieder veröffentlichen“ scrollen.
  2. Knopf drücken: „Jetzt wieder veröffentlichen“ setzt die Sichtbarkeit auf genau den Zustand zurück, der vor dem Verstecken galt — pro Verkaufskanal.
  3. Ergebnis prüfen: Die Meldung nennt die Zahl der betroffenen Artikel. Ein verstecktes Sortiment erscheint wieder in der Navigation.

Der Notfallweg. Sollte ein Artikel einmal versteckt bleiben, obwohl kein Link mehr existiert, setzen Sie die Sichtbarkeit im Produkt-Modul selbst wieder auf den gewünschten Wert. ForYou benutzt dafür die Standard-Sichtbarkeit von Shopware und keine Sonderkonstruktion.

Vor dem Deinstallieren zurücksetzen: Deinstallieren Sie ForYou, ohne vorher wieder zu veröffentlichen, bleiben die Artikel versteckt — das Plugin ist dann nicht mehr da, um sie zurückzuholen. Nachbessern lässt sich das jederzeit von Hand im Produkt-Modul unter „Sichtbarkeit“, es ist nur mühsam. Gehen Sie Ihre aktiven Links also vorher durch.
16. Betrieb: Rechte, Sprachen, Updates

Rechte für Ihr Team. Unter Einstellungen › System › Benutzer & Rechte vergeben Sie die Rechte für ForYou getrennt:

  • Ansehen — Links, Statistik und Zugriffsprotokoll lesen.
  • Bearbeiten — bestehende Links ändern, Artikel verstecken und wieder veröffentlichen.
  • Anlegen — neue Freischalt-Links erstellen.
  • Löschen — Links entfernen; die Artikel bleiben dabei versteckt.

Sprachen. Administration und Storefront liegen in Deutsch und Englisch vor, ebenso die E-Mail-Vorlage. Die Texte, die Ihre Kunden sehen, ändern Sie wie gewohnt über die Snippet-Verwaltung — gesucht nach dem Bereich „gk-ho“.

Updates und Deinstallation:

  • Nach jedem Update den Cache unter Einstellungen › System › Caches & Indizes leeren.
  • Deinstallieren mit „Benutzerdaten behalten“ lässt Links, Protokoll und Einstellungen in der Datenbank — eine spätere Neuinstallation findet alles wieder vor.
  • Deinstallieren ohne diese Option entfernt Links, Zugriffsprotokoll, Einstellungen, geplante Aufgaben und die E-Mail-Vorlage vollständig.
Versteckte Artikel bleiben versteckt: Auch beim Deinstallieren. Setzen Sie sie vorher zurück (Kapitel 15).
17. Ihre Prüfpflicht: das Ergebnis kontrollieren

ForYou setzt Sichtbarkeiten, Fristen und Preise technisch zuverlässig um. Ob ein Artikel verschwinden darf, ob ein Sonderpreis kalkuliert ist, ob Ihr Löschkonzept zur eingestellten Aufbewahrung passt und ob ein Angebot rechtlich sauber ausgezeichnet ist, beurteilt das Plugin nicht. Diese Entscheidungen bleiben bei Ihnen als Shopbetreiber.

Die Runde nach jedem neuen Link:

  1. Suche und Listing — den Artikel im Shop suchen: Er darf nicht auftauchen.
  2. Direkte Adresse — die Produkt-URL in einem privaten Fenster öffnen: Es muss die 404-Seite erscheinen.
  3. Der Link selbst — im privaten Fenster öffnen und den Preis kontrollieren, inklusive Streichpreis und Varianten-Aufpreisen.
  4. Warenkorb — den Artikel einmal hineinlegen und den Endbetrag gegen Ihre Kalkulation prüfen.
  5. Bei Kundenbindung — den Link ohne Anmeldung öffnen: Es muss die Aufforderung zur Anmeldung kommen, nicht das Angebot.
  6. Sortiment-Links — die Kategorie durchsehen: Hängt dort wirklich nur, was dieser Empfänger sehen darf? (Kapitel 8)
Das Plugin versteckt — Sie verantworten: Die Entscheidung, welche Artikel aus dem Shop genommen werden, welcher Preis kalkuliert ist und wie lange Sie Zugriffsdaten aufbewahren, liegt bei Ihnen. Das Plugin ist ein Werkzeug, kein Nachweis der Rechtskonformität und keine Rechtsberatung.
18. Häufige Fragen (FAQ)

Mein Artikel ist weg, obwohl ich den Link gelöscht habe. Was nun? Das ist so gewollt: Löschen veröffentlicht nichts. Nutzen Sie „Jetzt wieder veröffentlichen“ am Link, solange er existiert — oder setzen Sie die Sichtbarkeit im Produkt-Modul von Hand zurück (Kapitel 15).

Kann ein Kunde meinen Sonderpreis weitergeben? Den Link kann er weitergeben, sofern er nicht an ein Kundenkonto gebunden ist. Der Preis selbst bleibt aber am Link: Ohne gültige Freischaltung sieht jeder den regulären Preis. Für heikle Angebote binden Sie den Link an ein Konto (Kapitel 9).

Der Kunde hat den Link zu spät geöffnet. Muss ich einen neuen anlegen? Nein. „Laufzeit neu starten“ auf der Detailseite setzt die Frist zurück, die Adresse bleibt dieselbe.

Ich habe den Artikel nachträglich einem weiteren Verkaufskanal zugewiesen. Ist er dort sichtbar? Möglicherweise ja. Speichern Sie den Link im Admin einfach erneut, dann wird auch der neue Kanal versteckt.

Es kommen keine Erinnerungs-E-Mails an. Prüfen Sie drei Dinge: Ist am Link eine E-Mail-Adresse hinterlegt? Steht die Vorlaufzeit auf mehr als 0? Und läuft die geplante Aufgabe gk_ho.expiry_reminder samt Worker? (Kapitel 11)

Sieht mein Kunde im Sortiment-Link wirklich alles aus der Kategorie? Ja, alle aktiven Artikel der Kategorie und ihrer Unterkategorien — auch manuell versteckte. Die Kategorie ist die Kuratierung. Exklusives gehört deshalb nicht hinein (Kapitel 8).

Werden externe Dienste aufgerufen? Nein. Alle Daten bleiben in Ihrer Shop-Datenbank; es gibt keine Verbindung nach außen.

Wo bekomme ich Hilfe? Über den Support-Kontakt im Shopware-Account oder direkt bei der Gründerkind GmbH. Halten Sie Shopware-Version, Plugin-Version und die betroffene Stelle bereit.

Voraussetzungen

Technische Voraussetzungen.

Shopware 6.7.0 oder neuer PHP 8.2 oder neuer Keine Template-Anpassung Geplante Aufgaben aktiv Keine externen Dienste Zweisprachig (de-DE / en-GB) ACL-Rechte
Kontakt

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